Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sprach- und Leseförderung in Deutschland

Zahlreiche Institutionen in Deutschland beschäftigen sich mit dem Bereich der Leseförderung und –forschung. Eine davon ist die Stiftung Lesen, die bundesweit agiert und regelmäßig Studien und Veröffentlichungen zu diesen Themen herausgibt. Die 2008 erschienene Publikation „Lesen in Deutschland" ist eine umfangreiche Untersuchung des Leseverhaltens in Deutschland und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Kernaussagen sind z. B., dass jeder vierte Deutsche niemals ein Buch liest und dass vielen Kindern und Jugendlichen wichtige Leseimpulse fehlen, um zum Buch zu greifen. So sagen, laut Studie, ca. 45 % der 14-19-jährigen Jugendlichen aus, dass sie als Kind nie ein Buch geschenkt bekommen haben.

Interessant sind ebenfalls die Erkenntnisse der Langzeitstudie „Lesesozialisation in der Familie" der Stiftung Lesen aus dem Jahr 2009. Diese Untersuchung macht deutlich, dass Kinder, die gerne lesen, in der Schule Vorteile haben und von sich selbst behaupten, dass ihnen das Lernen leicht fällt. Eine andere wichtige Aussage ist, dass mehr Eltern als je zuvor bewusst ist, dass das Lesen wichtig für die Entwicklung ihres Kindes ist und die verschiedensten Fähigkeiten fördert.

Die Ergebnisse der einzelnen Untersuchungen und Studien der Stiftung Lesen sind in einzelnen Publikationen erschienen. Diese  finden Sie auf der Homepage der Stiftung Lesen.

Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine Studie zum Thema Lesekompetenz erstellen lassen.
Bildungsforschung Band 17: Förderung von Lesekompetenz - Expertise